Pressemitteilungen"Die Kürzungspläne des Freistaates sind für Dresden eine Katastrophe", so die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ines Vogel. Mit der Absenkung der Jugendpauschale von 14,30 Euro auf 10,40 Euro gehen Dresden mehr als 500.000 Euro verloren. Damit sind Jugendhilfeeinrichtungen in ihrer Existenz gefährdet. "Die Summe entspricht rund 15 Vollzeitstellen - Sozialpädagogen, Streetworker oder Sozialarbeiter müssten abgebaut werden. Und das in einer Zeit, wo die Probleme für Jugendliche steigen. So etwas ist unverantwortlich."
Vogel erwartet einen deutlichen Protest zur anderen Elbseite hin: "Alle, die in Dresden politische Verantwortung tragen, müssen die Landesregierung von dieser Dummheit abhalten. Die Kürzungen müssen zurückgenommen werden. Der soziale Friede gerät hier und im ganzen Land in Gefahr, wenn wie vom Freistaat angekündigt alle Straßenbaumittel voll ausgegeben werden, aber im Sozialetat Kahlschlag betrieben wird."
Das Sozialministerium hat am Freitag angekündigt 7,7 Millionen Euro bei der Jugendhilfe einsparen zu wollen. Unter anderem soll die Jugendpauschale, mit der das Land die Jugendhilfe der Kommunen vor Ort mitfinanziert, von 14,30 Euro auf 10,40 Euro gekürzt werden. In der Stadt Dresden mit derzeit 145.000 jungen Menschen, die in die Berechnung eingehen, bedeutet dies eine Finanzierungslücke von knapp 570.000 Euro.
Kontakt:
Ines Vogel (0173 - 5977236)
Mitglied im Jugendhilfeausschuss für
die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat
Tel.: 0351-4882688
www.spd-fraktion-dresden.de
Pressemitteilung, 09.02.2010
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