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SPD-Stadträtin fordert soziales Zentrum für Dresden

Friedel: "Verwaltung muss das Anliegen endlich ernst nehmen"

"Hausbesetzungen sind - auch wenn sie friedlich erfolgen - kein legales Mittel. Aber sie weisen auf Missstände hin. Das muss die Stadtverwaltung endlich ernst nehmen", erklärt die Neustädter SPD-Stadträtin Sabine Friedel anlässlich der Hausbesetzungen vom vergangenen Wochenende. Hintergrund der Aktionen war Berichten zufolge die Forderung nach einem alternativen soziokulturellen Zentrum
für Dresden.

"Diese Forderung ist berechtigt. Die Stadtverwaltung muss sich mit dem Anliegen endlich ernsthaft auseinandersetzen", fordert Friedel. "Die SPD-Fraktion hatte das bereits vor mehr als einem Jahr - nach der letzten Hausbesetzung - im Kriminalpräventiven Rat thematisiert. Leider ist die Verwaltung seither untätig geblieben. Wir werden in der nächsten Sitzung des Kriminalpräventiven Rats Mitte Juni erneut darauf drängen."

Die Stadt verfüge über eine Reihe ungenutzter Immobilien, die sie für ein selbstverwaltetes soziales Zentrum zur Verfügung stellen könne. "In anderen Städten ist so etwas gang und gäbe", so Friedel. "Denn das hat nur Vorteile: Erschwingliche Betriebskosten für die Nutzer, soziale und kulturelle Angebote für das Gemeinwesen und Kostenersparnis für die Stadtverwaltung."

Kontakt:
Sabine Friedel (0178 – 749 2079)
Stadträtin der SPD-Fraktion
im Dresdner Stadtrat  
Tel.: 0351 – 488 2688 
Fax: 0351 – 488 2056
abergmann@dresden.de
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Pressemitteilung, 10.05.2010

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